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Landesgartenschau Oeffnet ihre Pforten PDF Drucken E-Mail

Am 18.04.2008 hat die Landesgartenschau in Bingen ihre Pforten geöffnet. In einer historischen Kulturlandschaft, direkt am Tor zum Mittelrhein, dem Eingang zum UNESCO-Welterbe, liegt das Ausstellungsgelände. Es erstreckt sich auf einer Länge von 2,8 Kilometern entlang des Rheins.

Das Interesse der Besucher ist groß – besonders an den Wochenenden. Das merkt man auch an der Frequentierung des Imker-Ausstellungsgeländes. Dort finden vor allem die bereits eifrig fliegenden Bienen reges Interesse. Besonders das kleine Völkchen in einem Schaukasten hat es den Besuchern angetan. Sie können so das Innenleben eines Bienenvolkes aus nächster Nähe bewundern. Es ist erstaunlich, wie groß das Interesse der Bevölkerung an Informationen über Bienen, deren Lebensweise und die großen Leistungen dieser kleinen Insekten für Natur, Umwelt und Volkswirtschaft ist. Kaum einer der Besucher weiß, dass die Bie-ne nach Rind und Schwein den drittgrößten volkswirtschaftlichen Nutzen in der Landwirtschaft darstellt.

 

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Im Rahmen des Grünen Klassenzimmers werden bis Oktober auf dem Ausstellungsgelände der Imker 2 Themenkreise angeboten: „Faszinierende Bienenwelt“ und das Thema „Hornissen, Wespen und Hummeln“. Hierfür wurde eigens von der Naturschutzgruppe Ingelheim in Zusammenarbeit mit dem Kreis-Imkerverein Ingelheim-Bingen ein Insektenhotel errichtet. Die meisten Termine für das Grüne Klassenzimmer sind bereits ausgebucht. Es haben sich hierfür schon über 50 Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten angemeldet. Mit Begeisterung sind selbst schon die Kleinsten dabei, wenn es darum geht, die Bienen aus der Nähe zu betrachten und viel Wissenswertes über Hornissen, Wespen und Hummeln zu erfahren. Natürlich darf ein kleiner lustiger Bienen-Film und die Benutzung der Imkerkleidung, die Inbetriebnahme der Honigschleuder und des Rauchbläsers nicht fehlen. Und ein Erinnerungsfoto muss auch sein! So haben alle ihren Spaß: die Kinder, die Betreuer und die Imker-Referenten. Zum Abschluss noch ein bisschen Honig probieren und mit einem Honigbonbon im Mund zieht dann die Meute wieder los.

Vielleicht erinnert sich das eine oder andere Kind später einmal an dieses kleine Erlebnis – und greift selbst zum Rauchbläser, um seine eigenen Bienen zu betreuen.

 

(Elmar Weidinger) 

 
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