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Bienensterben auch bei uns?

tag_der_dt_imkerei_0701Bundesweit findet alljährlich der Tag der Deutschen Imkerei statt. Viele an Natur und Umwelt sowie an Bienen Interessierte und vor allem Honigliebhaber kamen zu den Wochenmärkten nach Bingen, Ingelheim und Sprendlingen. Der Besuchermagnet an den Infoständen des Kreis-Imkervereins Ingelheim-Bingen e.V. war natürlich das kleine Bienenvolk hinter Glas. Es vermittelte einen Eindruck vom Leben und Treiben im Bienenstock. Das größte Interesse galt dabei der Bienenkönigin, der man bei der Eiablage auf den Waben zusehen konnte. 

Am häufigsten wurde die Frage gestellt, ob das große Bienensterben von Amerika auch bereits bei uns festzustellen sei. Wie die Imker berichteten, hielten sich jedoch bislang die Verluste an Bienenvölkern im Frühjahr im üblichen Rahmen, abgesehen von einigen Ausnahmen. Gleichwohl sind die Honigbienen in ihrer Existenz heute gefährdeter denn je und könnten ohne die Pflege und Fürsorge der vielen Hobby-Imker nicht überleben. Aber ohne diese fleißigen Bienenwesen ist unsere heutige Kulturlandschaft und eine intakte Umwelt nicht vorstellbar. Eine stetige Reduktion der Bienenvölker oder gar das Verschwinden der Honigbiene hätte katastrophale Aus-wirkungen auf den Obstanbau und auf sehr viele unserer Kulturpflanzen, die uns als Nahrungsgrundlagen dienen.

Deshalb wirbt der Kreis-Imkerverein Ingelheim-Bingen e.V. in der Bevölkerung um ein breites Interesse für die Honigbienen. Die Monatsversammlungen der Imker fin-den regelmäßig am 2. Freitag im Monat statt. Beginn ist um 19.00 Uhr im Ratskeller in Gau-Algesheim. Gäste sind herzlich willkommen. Ansprechpartner für Interessen-ten an der die Hobby-Imkerei sind Franz Wassermann, Sprendlingen, Telefon 06701-2841, Paul Monz, Ingelheim, Telefon 06132-2993, Elmar Weidinger, Weiler, Telefon 06721-36185.

(Elmar Weidinger) 

 
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